Sonntag, 22. Februar 2009

Sozialbau Wien eine gemeinnützige A.G?

Die Firma Sozialbau Wien erklärte sich selbst zum größten Besitzer von genossenschaftlichen Wohnbaueinheiten in Österreich. Unter Wohnbaugenossenschaften verstand man immer die Errichtung von preisgünstigen Wohnungen die zu erschwinglichen Preisen am markt sind. Allerdings verwandelte sich diese Firma unter der Generaldirektion eines Hr. Dr.Herbert Ludl in ein Paradies. Entschuldigung ich vergaß seine sämtlichen Titel anzuführen, denn ohne diese spricht er mit niemand!
Er verwendete noch in den 90er Jahren eine Visitenkarten als Aufsichtsratsvorsitzender der " Arbeiter-Zeitung" ( welche schon in den 70ern bankrott ging).Dieses Paradies allerdings gibt es nur für höhere Mitglieder der SPÖ!
Denn da kann man ohne weiteres in 10 verschiedenen Aufsichtsratspositionen sitzen und kassieren.Oder man wird Geschäftsführer einer Firma die aus einem Angestellten besteht.Dieses Konglomerat an Firmen erstreckt sich von ehemaligen gemeindeeigenen Betrieben bis zu fiktiven Unternehmungen.Da werden Firmen in Konkurs geschickt, um noch mehr zu kassieren. Die Spitzenpositionen werden von einem Herrn Helmuth LASKA ,
seines Zeichens Kommerzialrat und Gatte der Wiener Vizebürgermeisterin, und einem Gemeinderat namens Karl HENGELMÜLLER betreiben. Es sind jede Menge anderer Personen dazwischen geschalten. Es geht bei der Aufteilung dieser Firmenanteilen sogar soweit daß ein 2% Anteil der Wiener Landesorganisation der SPÖ gehört. Dort muß natürlich ebenfalls ein Vertrauensmann hinein und zwar gleich den 1.Landtagspräsidenten von Wien. Dieser Herr Harry KOPIETZ als ehemaliger Schlosser und Feuerwehrmann scheint nun mit dem Titel " Professor" als Aufsichtsrat der Sozialbau auf!
Die Verbindungen gehen natürlich noch weiter:
Die Fa. Gloriette Hotel Betriebs ges.m.b.H stellt ebenfalls einen Aufsichtsrat, aber ist im 100% Beseitz einer Fa. die sich " Wiener Arbeiterheime" nennt. Zufälligerweise ist dort auch Herr Laska Geschäftsführer. man fühlt sich, wenn man aufmerksam das Firmenbuch liest, wie in einem Wirtschaftskrimi.
Die Mieter von Sozialbau stöhnen unter den Belastungen die von Jahr zu Jahr größer werden.Die Betriebskosten werden immer höher, da bei Firmen eingekauft wird welche im Schnitt um 80% teuerer sind als ein Geschäft für Normaverbraucher. hauswarte verdienen bis zu € 65.000.- brutto pro Jahr und das bei freier Wohnung und keiner vorgeschriebenen Arbeitszeit. Die Hausverwaltung sieht sich als Inkassobüro und nicht als Verwaltung einer Liegenschaft.Besonders hervorsticht dabei die Qualifizierung der Abteilungsleiter. Offensichtlich genügt ein Parteibuch der SPÖ und ein Besuch einer HTL um sich als Hausverwalter, aber ohne Hausverstand anstellen zu lassen. Der verantwortliche Leiter ein Herr SALOMON besticht vor allem in dem er sich seinen Chef Herrn Dr. Ludl als Vorbild nimmt. Dieser nämlich ist für normal sterbliche nicht zu sprechen! persönlich übergebene Briefe nimmt er nicht an , da seine Armada an Titeln nicht zu lesen war! Der Verwalter ein Herr Herbert HAINDL mit dem Titel Ing. ausgestattet hat von hausverwalten kaum einen blassen Schimmer.
Die monatlichen Belastungen für die Mieter kommen bereits auf €7.- pro m²! Das alles natürlich ohne Heizung, Strom, Telefon und Warmwasser.
Mitspracherecht für die Mieter gibt es nicht. Es wurde von einem Verwalter ( der bereits im Ruhestand ist) trefflich beschrieben: Auf die Frage eines Mieters was denn eigentlich die Mietervertreter dürfen und sollen, kam die Antwort: "Die Mietervertreter dürfen bei der Wahl zum Generaldirektor aufstehen und ja sagen und sonst haben sie das Maul zu halten und ihre Miete zu ebzahlen. Denn wo kommen wir denn dahin wenn schon Mieter in unsere Geschäfte dreinreden wollen?"
Das alles unter dem Aspekt des Titels " Sozialbau" und der federführung von führenden Mitgliedern der SPÖ und sogar ein Direktor der Arbeiterkammer ein Herr MÜCK spielt als Aufsichtsrat hier mit.
Dann kommt noch der Landesvater Häupl in ein nicht gerade vorteilhaftes Bild, wenn er die Leistungen der SPÖ beim kommunalen Wohnbau hervorhebt. Dazu sollte er aber auch sagen daß die Gattin des Bundeskanzlers die Schwester des Wohnbaustadtrates der Gemeinde Wien ist. Da gibt es dann wiederum Verflechtungen des Leiters der Wiener Wohnen Gesellschaften Herbert JANSKY mit der Zeitung " HEUTE", wo der Geschäftsführer der Bruder jenes H.Jansky ist der demnächst von seiner Position wegen malversationen abberufen werden soll.
Aber es wird sich sicherlich ein Posten bei einer gemeinnützigen Wohnbau A.G namens " Sozialbau" finden, oder nicht?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen